Nächster Termin: Baumschneidekurs praktisch

Sa 17.02. 2018 – 13:30 Uhr:
Baumschneidekurs praktisch in Ruprechtsberg bei Richard Maier.

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Winterwanderung des Gartenbauvereins für Hartgesottene

Am bisher winterlichsten Tag des Jahres machten sich über 20 unverwüstliche Gartler zum höchsten Gipfel von Velden auf. Von Oberensbach aus folgten wir querfeldein dem sehr gut ortskundigen dritten Bürgermeister Joseph Tafelmeier.  Vorbei an dessen Landwirtschaft, dem Meierhof, erreichten wir auf 513,5 m den höchsten Punkt der Gemeinde Velden. Da fehlen zwar noch 6 m bis zur Spitze der Verwaltungsgemeinschaft bei Schleichwies aber die Sicht wäre dort auch nicht besser gewesen. Schließlich war der Schneefall so dicht, dass wir den tollen Alpenblick nur im Kopf erleben konnten, uns aber vornahmen, diesen Punkt unbedingt bei guter Sicht noch einmal aufzusuchen. Wieder bergab ging es zum Hof Huber bei Riedberg. Zur Stärkung und Aufwärmung stand dort etwas Hochprozentiges bereit. Beschwingt spazierten wir weiter zur Wasserscheide von Vils, Rott und Inn.  Nach Studium der klaren Informationstafeln ging es an der Wohngemeinschaft Höhenberg vorbei zurück zum Wirt z‘ Bax, wo Kuchen und warmer Kaffee die Lebensgeister wieder weckten. Durchgepustet und mit etwas Stolz im wilden Schneegestöber – bei dem man nicht ungerne auch in der warmen Stube geblieben wäre – diesen munteren Spaziergang gemeistert zu haben, fuhr man zurück nach Velden.

Ein fast vergessenes Bodendenkmal – Den Weg zur Burglochschanze freigeschnitten

Mitglieder des Vereins für Gartenbau und Landespflege Velden haben mit ordentlichem Gerät den völlig zugewachsenen Weg im Burgholz zwischen Velden und Neufraunhofen durch die Burglochschanze Richtung Nieder Bayerbach freigeschnitten. Jetzt kann der Spaziergänger wieder ungehindert von Brennnesselinseln, Himbeer- und Brombeerdornen in dem Naturdenkmal nach den uralten Verschanzungen suchen. Die Gräben und Wälle sind dicht von jungem Wald bewachsen und trotz der Ausschneideaktion nicht leicht zu entdecken. Besser findet man das Burgloch, das der Wallanlage den Namen gab. Ca. in der Mitte der Anlage tut sich von Burghab kommend nach rechts ein immer noch eindrucksvoller tiefer Trichter auf. Obwohl der Bewuchs auch hier versucht, das Loch zu verstecken, bleibt es sehr gut sichtbar. Insgesamt muss man dem Wald dankbar sein, dass er die Anlage aus den Jahren 800 bis 900 so konserviert hat, dass sie noch heute Zeugnis von dieser schwierigen Zeit ist, in der sich die Bauern vor raubenden ungarischen Reiterhorden dort in Sicherheit bringen konnten. Ohne den Bewuchs wären die Wälle im Lauf der Jahrhunderte von Wind und Wetter längst eingeebnet. So begnügten sich die Schnittaktivitäten damit, den Weg und nicht etwa die Wälle freizulegen. Auch das war recht anstrengend und so wurde die Brotzeitspende vom Heimatverein Velden, die die Aktion ursprünglich initiiert hatte, fröhlich angenommen. Jetzt wünschen beide Vereine, dass so viele Wanderer zum Burgloch laufen, dass das Unkraut keine Überlebenschance hat und der Weg so schnell nicht wieder zuwachsen kann.

Winterspaziergang bei Kaiserwetter

Die Sonne meinte es gut mit dem Gartenbauverein Velden bei seinem Winterspziergang am Sonntag, den 29. Januar 2017. Auf verschneiten Wegen führte er von Burghab durchs Burgholz. Am neuen Hinweisschild vorbei gelangte man auf den vom Heimat- und Gartenbauverein freigeschnittenen Weg zum tiefen Burgloch und der frühmittelalterlichen Burgschanze. Die beachtlichen Erdwälle sind heute dicht bewaldet und schwer zu erkennen. Aber es ist gerade der Wald, der die Anlage über 1000 Jahre erhalten hat und noch heute von der schweren Zeit der damaligen Bauern zeugt, die sich dorthin vor marodierenden ungarischen Horden in Sicherheit bringen konnten. Am Fuß des Burholzberges traf man dann auf einen sonnigen Talgrund, der wohl zu den wenigen Plätzen im Landkreis zählt, von dem aus kein einziges Haus zu sehen ist. Nach dem sonnigen Tal führte der Weg durch den Hochwald wieder bergauf und über eine gefährlich zerfallene Brücke, die alle mutig meisterten, zurück. Vorher stand als Überraschung am Waldrand mit Blick auf Engelsberg zum Aufwärmen ein kühler Klarer oder auch ein süßerer Likör bereit. Beschwingt ging es dann nach Velden, wo im Gasthof Maxlwirt Kaffee und Kuchen warteten. Die Kuchenstücke fielen diesmal etwas kleiner aus, denn statt der erwarteten 15 Wanderer waren 35 zusammengekommen. Ganz offensichtlich hatte es bei diesem tollen Wetter kaum jemanden zuhause gehalten.

 

Pilzwanderung im Herbst

Am 17. Speptember machte sich eine Gruppe des Gartenbauvereins auf in die Wälder. Zum Herbstspaziergang war dazu der Pilzsachverständige des Landskreises eingeladen. Zusammen wurde der Wald unsicher gemacht, Pilze gesucht und bestimmt. Mit den besten Ratschlägen und 13 verschiedenen Pilzen kehrte die muntere Truppe heim und tauschte die besten Pilzrezepte aus.